Die IPS FlatCell ist eine Eigenentwicklung und dient der Untersuchung von Flachproben, die seitlich angeflanscht werden. Im Gegensatz zu den bisher auf dem Markt verfügbaren Zellen dieser Art ist unsere mit einem doppelwandigen Glasgefäß ausgestattet, so das damit die Zelle heizbar ist. Der erste Kunde hat damit temperaturabhängig die Impedanz von beschichteten Proben mit einem plausiblen und reproduzierbarem Ergebnis vermessen.
Die Zelle ist robust aufgebaut. Die Gegenelektrode besteht aus platiniertem Titan, ist mit einer 4mm Bohrung für Standard Bananenstecker versehen und ist in den Kunststoff eingeschraubt. Die Kontaktierung erfolgt durch einfaches Einstecken eines Bananensteckers.
An der Frontseite wird das Probenblech zwischen den Verschraubungen eingeschoben und über eine Schraube festgeklemmt. Die Schraube geht durch ein Messingstück, welches an den seitlichen Verschraubungen fixiert ist. Sollten größere Bleche eingesetzt werden, dann kann auch ein U-Blech unten angesetzt und die oberen Schrauben versenkt werden. Dann kann von oben ein größeres Blech eingesetzt werden. Die Fixierschraube für die Probe ist ebenfalls mit einer 4mm Bohrung versehen, so dass auch hier ein einfacher Bananenstecker zur Kontaktierung genügt.
Die Bezugselektrode wird von oben in die Kunststoffplatte eingesetzt, die Spitze endet unmittelbar vor dem Probenblech. Dadurch sind im Glas keine Durchführungen. Einzig die beiden Glasverschraubungen zur Thermostatisierung sind in dem Außenmantel des Glasgefäßes.

